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...Wahrheit und Tipps für Eltern...


Es gibt verschiedene Gründe, warum sich Eltern so leicht zum „Nuckel geben“ verführen lassen: Bei manchen ist es schlicht Gedankenlosigkeit, bei anderen fehlt das entsprechende Wissen, manche sind auch einfach nur bequem – und viele glauben einfach der Werbung. Hier wird der Eindruck vermittelt, dass Nuckelfläschchen und Schnuller geradezu selbstverständliches „Zubehör“ sind und ständig verfügbar sein sollten – zuhause am Bettchen, unterwegs im Kinderwagen, überall da, wo auch das Kind ist.

Manche Schnuller werden auch unter der Bezeichnung „Beruhigungssauger“ angeboten, was positiv und elternfreundlich klingt – aber sie verführen dazu, zu oft und zu lange zum Einsatz zu kommen, sogar dann, wenn das Kind nicht einmal ein Nuckelbedürfnis zeigt. Manchen Kindern wird der Schnuller, der bei vielen Kleinkindfamilien sogar einen Kosenamen hat und beispielsweise „Schnulli“ heißt, sogar dann geradezu in den Mund „gestopft“, wenn das Kind wach und interessiert seine Umwelt betrachtet. Hier hat sich ein Missverständnis breit gemacht, das Eltern denken lässt, das Kind sei ohne „Stöpsel“ eigentlich gar nicht vorstellbar.

Das Kind soll seinen Schnuller ruhig bekommen, aber

- Kinder können auch ohne Nuckelei einschlafen – frühere Generationen schafften das mit einem ritualisierten Schlaflied,

- wenn der Schnuller beim Einschlafen helfen soll, können Mama oder Papa ihn danach wieder sanft aus dem Mund ziehen,

- auch wenn es Schnuller für größere, gar dreijährige Kinder gibt: Diese Lebensphase ist für Anregungen da, für das Sprechen lernen, für gemeinsame Beschäftigung – aber nicht fürs Ruhigstellen! Gerade größere Kinder brauchen feste Abläufe, dazu gehört auch ein Schlaf-Ritual – was sie nicht brauchen, ist ein Schnuller wie ein Säugling.