Warum...

SELBST PUTZEN?

Viele Eltern wissen gar nicht, dass es kein „Zähneputzen“ ist, wenn das Kind eifrig mit Zahnbürste und Zahnpasta im Bad herumhantiert und stolz erzählt, es habe wie versprochen vor dem Schlafengehen seine Zähne geputzt. Das, was das Kind kann, hat es auch gemeistert – spielerisch. Es ist für seinen Einsatz auch zu loben.

Aber die Zähne sind nicht „geputzt“. Vielmehr hat das Kind ein bisschen herumgewischt und auch auf den Borsten gekaut. Erst wenn Kinder in die Grundschule gehen, wächst auch ihre Fähigkeit, die Hände zusammen mit dem „Instrument“ Zahnbürste gezielt einzusetzen. Eltern müssen bis dahin und auch oft noch in der ersten Phase des selbständigen Putzens immer nachputzen.

Ein für viele Familien hilfreicher Lern-Tipp: Plaque-Färbetabletten oder –lösungen färben die weichen Zahnbeläge an, die nach dem ersten Putzgang übrig geblieben sind – das Kind erkennt leicht, wo es noch einmal nachputzen muss. Bleiben immer wieder die gleichen Bereiche „übrig“, sieht es, dass es die Zahnbürste anders halten muss, um auch diese Zähne sauber zu bekommen. Tricks und Tipps zum Thema Kinderzahnpflege bieten auch die Zahnärzte und die Kieferorthopäden.