Warum...

ZAHNBÜRSTE

Kleiner Kiefer - kleiner Zahnbürstenkopf!


Es ist völlig in Ordnung, dass Kinder auch auf ihrer Zahnbürste anfangs nur herumkauen. Für das Bedürfnis, auf etwas Festes zu beißen, kommt eine Zahnbürste ebenso gelegen wie ein Beißring. Aber bald wollen sie „genau wie Mama und Papa im Bad“ die Zähne putzen. Das sollten Sie auf alle Fälle unterstützen! Vorerst jedoch ohne Zahnpasta, da Kinder diese oft noch verschlucken.

Inzwischen gibt es für alle Altersklassen und Zahnentwicklungsphasen die passenden Kinderzahnbürsten – mit besonders kleinem Zahnbürstenkopf, damit man auch gut um alle Zähnchen herum kommt – Zähne müssen ja von allen Seiten sauber geputzt werden (Backenzähne haben fünf Seiten: vier rund um den Zahn und dazu die Kaufläche!). Wenn die Kinder älter werden, gibt es je nach Lieblingsfarbe oder -Spielzeug bunt dekorierte Zahnbürsten – Zähneputzen soll ja auch Spaß machen.

Spezielle Kinderzahnbürsten haben einen extra-dicken Griff, damit die Kleinen sie sicherer halten können. Außerdem haben sie einen extra-kleinen Kopf, damit die Bürste im Kindermund nicht stört und wirklich alle Bereiche – rundherum um alle Zähne sowie die Kauflächen – erreicht.

Die Eltern haben zwei ganz wichtige Aufgaben:

1: Sie sind Vorbild: Kleine Kinder lernen durch Nachmachen. Wenn Papa und Mama auch Zähne putzen, am besten zusammen mit dem Kind, erlebt das Kind eine so tief eingeprägte Mundgesundheitserziehung, wie sie mit Ermahnungen nie zu erreichen wäre.

2: Eltern müssen bis zum Schulalter nachputzen – allerfrühestens dann sind Kinder in der Lage, mit der Zahnbürste nicht nur zu „spielen“, sondern sie auch zum Reinigen zu nutzen.